Basketball-Wurfanalyse · Mess-Prototyp

ArcShot

Smartphone-Video wird zu reproduzierbaren Messwerten und nachvollziehbaren Coaching-Hinweisen.

ArcShot untersucht lokal auf dem Gerät und folgt deterministischen Regeln. Der Mess-Prototyp ist öffentlich erreichbar; eine öffentliche V1 gibt es noch nicht.

Zielgruppe
Spieler, die ihren eigenen Wurf untersuchen
Ausgangsmaterial
Smartphone-Video
Kernaufgabe
Reproduzierbare Wurfanalyse
Verarbeitung
Lokal auf dem Gerät
Stand
Öffentlicher Mess-Prototyp · Untersuchungsphase

Messbarkeit geht vor Schätzung.

ArcShot entstand aus dem eigenen Wurfproblem: Zwischen Bauchgefühl und unzugänglicher Profi-Messtechnik fehlt im Vereinssport oft ein nachvollziehbarer Weg, Veränderungen sichtbar zu machen.

Zwischen Bauchgefühl und Messung

Wer seinen Wurf verbessern will, bekommt oft ein Gefühlsurteil oder Profi-Messtechnik, die im Vereinssport nicht erreichbar ist. ArcShot untersucht, was ein Smartphone-Video belastbar hergibt — und verweigert Aussagen, die die Aufnahme nicht trägt.

Ein persönlicher Messweg statt eines Idealwurfs

ArcShot soll nicht gegen Profis oder allgemeine Normwerte bewerten. Die Produktidee ist persönliche Evidenz: Veränderungen werden innerhalb vergleichbarer eigener Aufnahmen sichtbar gemacht. Lokal verarbeitete Daten, nachvollziehbare Regeln und ein klarer Fokus sollen Vertrauen schaffen.

Vom Video zum Coaching-Fokus

  1. 01

    Smartphone-Video

    Eine feste Aufnahme bildet den Ausgangspunkt der Analyse.

  2. 02

    Spieler lokalisieren

    Ein fester Bildausschnitt hält die Messung auch bei kleiner abgebildeten Spielern stabil.

  3. 03

    Phasen messen

    Bewegungsphasen und Kennzahlen werden nur dort bestimmt, wo die Daten es tragen.

  4. 04 · Zielbild

    Coaching-Fokus ableiten

    Eine spätere Regel-Engine soll einen nachvollziehbaren nächsten Trainingsfokus begründen, nicht erraten.

Ein belegtes Ergebnis: Bewegungsmuster werden getrennt

Kniebetont
n=6
Dip-Tiefe · Median 95,9°
Dip-Muster · Median 0,847
Hüftbetont
n=9
Dip-Tiefe · Median 127,7°
Dip-Muster · Median 1,605

Roh-Lücke: 14,49°
Grob korrigiert: etwa 4,5°

Drei von fünfzehn Würfen lieferten keinen Dip-Muster-Wert. Der kontrollierte Datensatz zeigt eine Mess-Trennung, keinen allgemeinen Wirksamkeitsnachweis.

Eine wichtige Gegenprobe: reproduzierbar ist nicht automatisch richtig

Zehn vollständige Läufe je zweier Testvideos lieferten innerhalb der festgelegten Umgebung bitgleiche Ergebnisse. Erst eine Einzelbildprüfung zeigte jedoch, dass ein vorläufiger Ballabgangs-Proxy beim geprüften Wurf rund 490 ms zu spät lag: Er nahm die maximale Ellbogenstreckung im Follow-Through statt den sichtbaren Ballabgang.

Die Konsequenz ist eine Produktregel: Ein Wert wird nicht dadurch richtig, dass er sich wiederholen lässt. Nicht messbar ist besser als geschätzt.

Heute: Mess-Prototyp

Der öffentlich erreichbare Mess-Prototyp importiert reales Video, lokalisiert den Spieler im unveränderten Gesamtbild und vermisst anschließend einen festen Crop. Die zwei implementierten Kennzahlen Dip-Tiefe und Dip-Muster trennen die dokumentierten Kontrastblöcke. Die laufende Untersuchungsphase beantwortet Machbarkeitsfragen; eine öffentliche V1 gibt es noch nicht.

Deterministisch bedeutet dabei: innerhalb einer festgelegten Laufzeitumgebung. Ein Wechsel von Browser- oder Wasm-Grundlagen kann Referenzwerte verschieben und verlangt bewusst neu geprüfte Referenzen.

Offene Untersuchungen

Der Mess-Prototyp ist öffentlich erreichbar, aber keine V1 und keine pauschale sportwissenschaftliche Validierung. ArcShot trifft keine Diagnose und verspricht keine Verletzungsprävention. Der Ballabgangsmarker ist noch nicht belastbar. Die Ball- und Korberkennung bei fester Kamera sowie Gate L sind untersucht; daraus folgt noch keine uneingeschränkte Produktfähigkeit.

Die Seite behauptet deshalb keinen fertigen Coaching-Regelkatalog und keine allgemein wirksame Empfehlung. Was die Aufnahme nicht zuverlässig hergibt, soll als nicht messbar erscheinen.

Nächste Untersuchungen

Als Nächstes steht die Trefferklassifikation mit geeignetem Nahdistanz-Fehlwurfmaterial an. Zusätzlich wird der Release-Proxy an weiteren Würfen geprüft. Ein kontrollierter Mehrkamera-Termin bleibt für den Geometrievergleich offen. Der für fünf Minuten tragfähige begrenzte Verarbeitungspfad ist dabei Voraussetzung für die nächste Produktstufe, nicht pauschal heutige V1-Funktion.

Vision: vom Messwert zur Lernschleife

Langfristig soll ArcShot persönliche Trainingsschleifen unterstützen: aufnehmen, messen, einen nachvollziehbaren Fokus wählen, bewusst verändern und mit einer späteren Aufnahme vergleichen. TrainerHub kann dafür später der organisatorische Rahmen werden — die Verbindung ist Zielbild, keine heutige Integration.